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Termine der Jugend 2023

Auf speziellen Wunsch, zum Runterladen und Ausdrucken:

Unsere Heimathäfen

Von 1922 bis 1977 lag die Flotte des MSV vor der Schleuse im alten Meldorfer Außenhafen. Von der Stadt  zum Hafen waren es etwa zwei Kilometer, also noch gut mit dem Fahrrad zu erreichen oder auch mal zu Fuß. Der MSV nahm den Platz südlich 

Vom Abschleppen und Aufschleppen zum Kranen

Ein Jahr nach seiner Gründung 1922 bauten die MSV-Mitglieder den ersten Bootsschuppen am früheren Binnenhafen. Das Bewegen der noch kleinen Boote in den zwanziger Jahren waren „Allemann-Manöver“. Viele Hände waren nötig, um die Boote über Rundhölzer an Land und in den Schuppen zu bewegen. Bei größeren Yachten half auch schon mal die Lokomobile (eine Art früherer Trecker mit Dampf betrieben) von Max Voß dabei. Dazu hatte der Bootsschuppen auf der Rückseite Luken, durch die das Schleppseil laufen konnte. Das blieb auch so, nach der Verlegung des Bootsschuppens östlich des Stausieles zur Miele hin. Als der dritte Standplatz des Winterlagers hinter dem Seedeich etwas nördlich der Schleuse den schon größer gewordenen Booten diente, musste eine Slipanlage mit einem Schienenstrang gebaut werden. Die Yachten hatten schon eigene Loren auf denen sie bis in die Halle befördert wurden. Trecker oder Unimogs ersetzten die menschliche Körperkraft und bald wurde auch noch eine elektrische Seilwinde installiert. Ein „Verschiebebahnhof“ mit Gleisanschlüssen in den Schuppen hinein vervollständigte später noch die Anlage. Die Gemeinschaftsaktionen wurden gern mit einem Erbsensuppenessen in der Gaststätte Dithmarscher Bucht abgeschlossen. Das ist seit 1981, als die neue Halle am jetzigen Hafen errichtet war Geschichte. Nun werden die Boote mit unserem Kran aus dem Wasser gehoben und auf ihren gummibereiften Wagen von unserem Trecker in die Halle bugsiert. Und im Frühjahr geht es umgekehrt wieder zu Wasser. Ein Hoch auf die fleissigen Kranführer und Treckerfahrer.  

(Autor: Peter Krohn)

Ditmarsia Cup 2023

Bei anderen Vereinen heißt es “Eisarsch Regatta”, bei uns heißt es “Ditmarsia Cup”. Die erste Regatta des Jahres fand dieses Jahr am 8. Januar statt. Sechs Erwachsene zwängen sich in kleine Optis und segeln um die Wette. Der erste Anlauf am 1. Januar – dem 

Das „Freihafen“ Programm   Stand 2019

Link zu Frihavne Für Euch übersetzt aus dem dänischen, deswegen etwas komische Satzstellungen.  Das Freihafenprogramm – Zweck Der Zweck des FH-Programms besteht darin, es den Mitgliedern günstiger zu machen, die Häfen der anderen zu besuchen und dadurch das Segeln und Besuche zwischen den Häfen zu 

Unser Vereinslied

Vorsitzende des MSV in 100 Jahren

1922 – 1934 Dr. Wolfang Stintzing 1934 – 1936 Theodor Hartmann 1936 – 1939 Dr. Theodor Constabel 1939 – 1946 Emil Raddatz 1946 – 1948 Fritz Bremer 1948 – 1963 Dr. Theodor Constabel 1963 – 1974 Hans Gelhaar 1974 – 1984 Dr. Thilo Wegner 1984 

Unsere Kommodores

Am 28.02.1950 wurde unser Mitglied Dr.Theodor Hartmann 50 Jahre alt. Unsere Altvorderen, so nennen wir gerne Mitglieder aus der Gründerzeit des MSV, überlegten wie sie den Mitgründer und in vielen Vorstandsposten bewährten „Nuze“ (so wurde er von seinen Freunden genannt) erfreuen und ehren könnten. Sie 

Kochen an Bord oder doch lieber Pølser?

Es scheint eine Religion zu sein, der eine liebt seine Gasbuddel und den damit verbundenen Komfort, der andere will lieber gleich ein Ceranfeld und am Besten auch noch die Mikrowelle an Bord. Petroleum scheint eine Riesen Sauerei zu sein und Spiritus? Och nö. Das stinkt ja auch so.

Wie dem auch sei, ohne eine ordentliche Kombüse an Bord macht das Segeln auf Langfahrt im Sommer auch keine rechte Freude und wenn die Damen mal wieder an Bord sind, reicht das Bier aus der Bilge und das gerade frisch erlegte Steak aus dem dänischen Supermarkt inklusive Matschkartoffelsalat aus dem Plastiktopf nicht immer aus. (jaja, die Frauen) 

Was braucht der Mann zum Überleben? Fleisch, Feuer, Bier. vielleicht noch Ketchup. Für den Rest hat er ja uns. So, damit hätten wir jetzt die meisten Klischees abgehakt. 

Nun aber mal ans Eingemachte im wahrsten Sinne des Wortes. Immer mehr Segler legen tatsächlich inzwischen größeren Wert auf ein wenig Kulinarik an Bord. Das liegt nicht immer nur an Corona. Da darf es dann nicht nur der Chardonnay sein, der natürlich stilvoll im Segeltuchbeutel an den Tisch gereicht wird, sondern der Feldsalat an einer Soße von…….mit am besten noch frisch gepflückten Austern im Cockpit gratiniert. Geht nicht? Doch, geht!

Man muss nur ein wenig Platz schaffen für die kleinen Utensilien, die dann auch gerne benutzt werden. Einen Kühlschrank hat inzwischen jeder an Bord und sei es zum Aufstellen von einer uns allen bekannten Firma mit D. 

Auf unserer Reinke Euro findet man noch den 2-flammigen Spirituskocher, dazu in nur zwei Schubladen sauber verpackt einen Omnia „Backofenersatztopf“, der gerne nicht nur zum Kuchen – und Brot backen sondern auch zum Brötchen aufwärmen und dem Produzieren von Aufläufen verwendet wird. Dazu gibt es eine kleine Hand-Schnippelmaschine, die mit wenig Aufwand jegliches Gemüse in Salat – und suppentaugliche Stücke schnippelt. Gleichzeitig eignet sich das Ding auch noch zur Aufbewahrung von Resten. Wenn es ganz edel werden soll schiebt man die Möhren schnell durch einen kleinen Hand-Julienne Schneider, der produziert dann, wenn die veganen Kinder zu Besuch sind, auch gerne noch die Zucchini Nudeln. Es passt sogar ein kleiner (Mini) Schnellkochtopf in die Lade. Dieser ist immerhin in der Lage in großer Geschwindigkeit Pellkartoffeln zu produzieren und gleichzeitig Gemüse gern vom dänischen Bauern im Dampfeinsatz zu dämpfen. Wenn es ein Regentag ist, reicht die zweite Ofenstelle immer noch für das Steak in der Pfanne, nicht unpraktisch. 

Für die gratinierten Austern die man vor Amrum gepflückt hat, findet sich ein Gratiniergerät in Form eines kleinen Flammenwerfers mit Gasbetrieb (Feuerzeuggas reicht) welches sicher auch die Creme bruleè entstehen lässt und den Speckpfannkuchen mit überbackenem Käse veredelt.

Zusammen mit dem kleinen Kugelgrill den inzwischen ja nun jeder von welcher Firma auch immer an Bord hat, ein paar schönen sturmsichern Gläsern, einer Tüte zur Yacht passenden Servietten und der stilvollen Petroleumlampe macht Ihr nun wirklich jeden an Bord glücklich.

In unserem „Keller“ schlummern dann noch für den Fall der Fälle der Zitronensaft im Glas, der Dijonsenf aus der Tube und diverses zuhause liebevoll Eingelegtes was auch immer so zu den Buffets an Bord passt. Na dann mal auf die Töpfe fertig los. Rezept folgt…..

Ich sehe es schon kommen, wir haben demnächst öfter Besuch an Bord 😉 Na meinetwegen!

(Text: Claudia Witt)

Das Örtchen

Jeder Segler kennt das leidige Thema „Sanitäre Anlage“ auf einem Segelboot. Spätestens wenn eine „Seglerfrau“ droht das Schiff zu entern, wird es kompliziert. Die meist erste Erkundung des Innenlebens des wie auch immer gearteten Wasserfahrzeuges ist dem stillen Örtchen gewidmet. Wie wir Segler/innen ja alle